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stay while your happiness is fading
May 21
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Engel

Das war der Moment.

Er würde es nicht zulassen, daß er sie noch einmal schlug.
Er hatte schon seit ewigen Zeiten auf diesen Momnet gewartet.

Sie ging für ihr Leben gerne ins Excess. Alle trafen sich dort. Auch die Punks. Es war die angesagteste Disco überhaupt. Peth wunderte sich was er alles über sie wußte. Ihr Name war Shaila. Kennen gelernt hatte er sie vor drei Jahren in der Schule. Es war als ob es gestern gewesen wäre, als er sie zum ersten mal sah. Ihr Haar. Ja das war es was er zuerst gesehen hatte. Ihr langes dunkelrotes Haar. Und ihre Augen. Sie hatten ihn regelrecht erzittern lassen. Das war etwas absolut Neues für ihn. Ihm hatten schon öfter Mädchen gefallen. Aber diesmal war es anders. Wie war das Wort? Ach ja: Liebe. Peth wußte nicht ob er verliebt war aber er konnte es sich gut vorstelln. Er hatte sogar einen geheimen Kosenamen für sie: Engel. Sehr treffend. Sie sah wirklich wie ein kleiner Engel aus. Er war schon immer schüchtern gewesen. Aber diesmal hatte er sich getraut und sie gefragt ob sie mit ihm ausgehen würde. Sie hatte gesagt sie hätte keine Zeit. Erst nach einigen weiteren erfolglosen Versuchen verstand er daß sie nichts von ihm wollte. Es tat weh. Es tat verdammt weh. Nichts in seinem Leben hatte bis jetzt so weh getan. Er konnte sie trotzdem nicht vergessen. Also stürtzte er sich in sein Studium des Shaven. Peth war schon lange Schüler eines ausgezeichneten Shaven Meisters. Und seit damals trainierte er in jeder freihen Minute. Er wollte vergessen. Genau deshalb. Es gelang ihm nicht. Nach einem halben Jahr began er ihr heimlich zu folgen. Sie ging an jedem Wochenende ins Excess. Unter der Woche blieb sie meistens Zuhause. Manchmal besuchte sie auch ihre Freundinnen. Er kannte sie alle. Warum tat er das? Keine Ahnung. Er wollte sie beschützen. Er wollte irgend etwas tun um sie doch noch für sich zu gewinnen. Das war es. Ja das war es. Der Typ hatte sie dumm angemacht. Sie hatte irgend etwas erwiedert. Und da wurde er sauer und bedrängte sie. Sie sagte irgend etwas und wollte sich umdrehn. Da hatte er schon zugeschlagen.

Peth ging auf den Punk zu.

Es interessierte ihn nicht daß er um einen halben Kopf größer war als er selbst. Es interssierte ihn nicht daß er absolut gefährlich aussah.
Es interessierte ihn nicht, daß seine Gang bestimmt auch in der Nähe war.

Peth fühlte den kühlen Shav den er aus der Halterung zog.
Er hörte nicht die laute Musik der Disco.
Die Leute schienen sich in Zeitlupe zu bewegen.
Mit einem leisen Geräusch das in der Menge unterging, fuhr das Shev auseinander.

Er hatte sie angefaßt. Er würde büsen.

Peth holte mit dem Stab aus.

Er würde sterben. Er mußte sterben. Sterben.

Der Stab traff den absolut Unvorbereiteten im Genick.
Das Knacksen ging im Discobass unter.

Sterben. Stirb wie ein Hund.

Der Stab drehte sich elegant und schmetterte den massiven Körper zu Boden.
Peth drehte sich zu Shaila.
Irgendjemand schrie etwas.
Ein Geräusch.
Eine Kugel traf Peth in die Brust.
Er bemerkte es nicht.
Peth sah zu Shaila hinunter.
Sie schrie.
Er sah es nicht.

Lächelnd heilt sie ihm beide Hände hin damit er ihr aufhilft.
Ihr Lächeln war das eines Engels.
Das Bild verschwamm.
Peth fühlte sich schwach.
Macht nichts.
Jetzt wird alles gut.

Und Peth ließ sich neben Shaila niedersinken die beide Arme nach ihm ausgestreckt hatte.

Dann wurde es dunkel.